Arbeit mit Trauma, Unfall- und Schockerlebnissen

"Ein Trauma ist im Nervensystem gebunden. Durch einschneidende Ereignisse hat dieses seine volle Flexibilität verloren. Wir müssen ihm deshalb helfen, wieder zu seiner ganzen Spannbreite und Kraft zurückzufinden."

                                                                                                             Dr. Peter Levine

 

 

Trauma und Gehirn

 

Wir müssen begreifen, dass die primitiveren Teile unseres Gehirns nicht ausschließlich dem Überlebenskampf dienen (ebenso wie unser modernes Gehirn nicht ausschließlich kognitiv orientiert ist). Vielmehr enthalten diese Bereiche wichtige Informationen darüber, wer wir sind. Unsere Instinkte signalisieren uns nicht nur, wann wir kämpfen, weglaufen oder erstarren sollen, sondern auch, dass wir hierhergehören.

Das Gefühl, das uns sagt: „Ich bin ich“, gehört dem instinktiven Teil unseres Seins an. Unser Säugetierhirn erweitert diese grundlegende Identität zu „Wir sind wir“ – zu der Einsicht, dass wir zusammengehören. Unser spezifisch menschliches Gehirn fügt die Fähigkeit, auch über nichtmaterielle Phänomene reflektieren und zu ihnen in Verbindung treten zu können, hinzu.


Ohne intakte Verbindung zu unseren Instinkten und Gefühlen können wir unsere Verbundenheit mit der Erde, mit unserer Familie und mit der gesamten Existenz nicht spüren.

 

Hierin liegen die Wurzeln des Traumas.

Die Entfremdung von unserem ganzheitlichen inneren Empfinden hat zur Folge, dass unsere Emotionen in der Einsamkeit umherirren, wodurch der rationale Teil unseres Geistes Phantasien schafft, die von Abgetrenntheit statt von Verbundenheit geprägt sind. Diese Phantasien zwingen uns, miteinander in Wettstreit zu treten, Kriege zu führen, einander zu misstrauen und den natürlichen Respekt vor dem Leben zu untergraben. Wenn wir unsere Verbundenheit mit allen Menschen und Dingen nicht spüren, haben wir weniger Hemmungen, Menschen und Dinge zu zerstören oder zu ignorieren.


Menschen sind von Natur aus kooperativ und liebevoll. Es macht uns Freude zusammenzuarbeiten. Doch wenn die verschiedenen Teile unseres Gehirns nicht im Einklang stehen, sind wir uns dieses grundlegenden Strebens nach liebevoller Zusammenarbeit nicht bewusst.

 

                                                                               Danke an die Quelle für diese Zeilen

 

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